Dorothee Boss Autorin - Lektorin - Theologin
Dorothee BossAutorin - Lektorin - Theologin 

Alleinsein erfüllend gestalten

Lieben Sie das Alleinsein? Oder ertragen Sie es?

Die vergangenen Monate in der Corona-Pandemie haben Themen wie Alleinsein und Einsamkeit nachdrücklich in die öffentliche Aufmerksamkeit gespült. Plötzlich waren das Alleinsein und ihre Schwester, die Einsamkeit, in aller Munde.

 

Die notwendigen Kontaktbeschränkungen im "Lockdown" forderten, sich auf sich selbst zurückzuziehen. Viele sahen wochenlang kaum Menschen in direkter Nähe. Telefon und Internet wurden zu wichtigen Helfern, um fehlende direkte soziale Kontakte zu kompensieren.

 

Menschen brauchen einander. Wir sind Rudeltiere. Und wir können gut alleine sein. Beides stimmt.

 

Die Coronapandemie bringt es an den Tag:

Der gute Umgang mit dem Alleinsein, mit der Einsamkeit will gelernt sein. Es gibt immer wieder Zeiten, in der sie nicht wohltun.

Und Einsamkeit als schwere Seite des Alleinseins - lieber nicht darüber reden, oder?!

Der gute Umgang mit dem Alleinsein, mit der Einsamkeit will gelernt sein

Der gute Umgang mit Alleinsein und Einsamkeit beschäftigt mich seit meinem Studium in den 1980er Jahren. Ein sehr geschätzter Priester und Seelsorger hielt hierzu mehrere Vorträge an junge Männer, die Priester werden wollten und im Zölibat leben sollten. Die meisten wurden es nicht. Zurecht.

 

Das Thema begegnete mir im Leben wieder. Wie viele musste ich mich damit gezwungenermaßen damit beschäftigen. Zeiten des Zusammenseins und Zeiten des Alleinseins und auch der Einsamkeit wechselten sich ab - bis heute.

 

Heute kann und will ich darüber reden - wie das ist mit dem Alleinsein und der Einsamkeit. Ein Produkt ist mein Buch Alleinsein - Impulse für das Ich (2017), das andere sind Gespräche, Vorträge und Workshops zum Thema.

 

Viele Menschen haben Wege gefunden, mit sich selbst alleine gut zurechtzukommen, auch nach schweren Verlusten. Andere machen sich gerade auf den Weg dorthin. Weitere leiden darunter und suchen Auswege.

Die völlige Freiheit des Individuums kann nicht alles sein

Es wächst heute das Bewusstsein, dass die völlige Freiheit des Individuums, sein Leben ohne jede Rücksicht auf andere zu gestalten, nicht alles sein kann. Die umfassende Autonomie bringt Unsicherheiten mit sich und in ihrem Gepäck kommt die Einsamkeit auf leisen Sohlen. Keiner lebt letztlich völlig auf sich gestellt und kann darin überleben.

 

Vielleicht sind die anstehenden weltweiten Aufgaben angesichts der Corona- Pandemie bis zum nicht mehr übersehbaren Klimawandel mit katastrophalen Folgen die berühmten Winke mit dem Zaunpfahl, sich mehr einander zuzuwenden. Und nicht einen nur auf starken Max oder Maximiliane zu machen. Ich schaff das schon alleine?! Ja und Nein.

 

Die Bewältigung von erzwungener Einsamkeit ist auf jeden Fall eine gesellschaftliche Aufgabe für alle (Jakob Simmank). Denn Einsamkeit kann krankmachen und das Leben verkürzen, wenn sie dauerhaft ist und als schmerzvoll und belastend erlebt wird. Es ist kein Zufall, dass Großbritannien jetzt ein Einsamkeitsministerium hat. Für Deutschland ist das ebenfalls eine gute Idee.

Wir müssen und können miteinander reden - Über Alleinsein und Einsamkeit. Und wir können damit hilfreich umgehen.

Wir können miteinander reden. Über die guten und die belastenden Seiten des Alleinseins, der Einsamkeit. Und über die individuellen und gesellschaftlichen Möglichkeiten, mit dieser Seite menschlichen Lebens hilfreich umzugehen.

 

Hierzu lade ich hier Sie hier auf meiner Website oder gerne auch mit mir direkt persönlich ein. Ich freue mich, darüber mit Ihnen ins Gespräch zu kommen. Nach und nach stelle ich Gedanken und Tipps sowie Veranstaltungshinweise zum Thema hier ein.

 

Herzliche Grüße

 

Dorothee Boss

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© Dorothee Boss, Alleinsein erfüllend gestalten 2021

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